Folgen energetischen Missbrauchs
 

Fantasiereisen, Märchen und angeleitete Imaginationen führen den Menschen in seine innere Bilderwelt

Sie ermöglichen eine Distanzierung vom Alltag und einen Zustand vertiefter Entspannung.
Auf diesen Inseln der Ruhe, die der Erholung und Regeneration dienen, gibt es, angeregt durch eine bilderreiche Sprache, viel zu entdecken
Stets geht es um die Grundthemen der Menschen, um ihre Wünsche und Träume und um Wandlung.
 
Sinnbilder und Symbole regen individuelle Assoziationen, die Vorstellungskraft und Phantasie an. Nur daraus kann etwas Neues entstehen, sich Entwicklung vollziehen.
Phantasie ist etwas Schöpferisches. Sie ist damit Lebenskraft und hat schöpferisches Potential.
Unsere Phantasie führt uns in Tagträume, erholsame Phasen der Ruhe.

Imaginationen führen in einen Tagtraum

Im Verlauf von geführten Imaginationen können sich aktuelle emotionale Befindlichkeiten,
zentrale unbewusste Konflikte und frühe Prägungen bildhaft darstellen.
Der Tagtraum stellt eine Art geschützten Raum dar, indem sich Verdrängung lockert und Abgespaltenes zugänglich wird.
Gleichzeitig befindet man sich im Zustand des Wachbewusstseins, so dass das Wahrgenommene und Erfahrene im Rahmen einer Beratung und Therapie erkundet und integriert werden kann.
Erstarrte Lebenskonzepte können in Bewegung kommen, da unser Unterbewusstsein über weit mehr als bisher bekannte Lösungsmöglichkeiten verfügt.
 
Auch die kognitive Verhaltenstherapie setzt Imaginative Verfahren ein.
Mit der Technik des gedanklichen Probehandelns werden verschiedene Handlungsalternativen durchgespielt, angstbesetzte Situationen aufgesucht, angestrebte Verhaltensmuster getestet.
Empirische Untersuchungen bestätigen die Wirksamkeit z.B. bei Agoraphobie, Selbstunsicherheit und Essproblemen.

Märchen erzählen von Entwicklungsprozessen

Märchen erzählen in archetypischen Bildern von typischen menschlichen Entwicklungsprozessen.
Sie handeln von kollektiven existentiellen Problemen und haben somit etwas Tragendes, weil sie uns die Möglichkeit der Identifikation bieten.
Märchenmotive, die uns ansprechen, sind Symbole für einen seelischen Zustand von uns selbst.
Wir erleben, wie sich problematische Situationen durch komplexe und kreative Prozesse schließlich lösen.
 
Therapeutische Geschichten möchten in eine Suchhaltung nach schöpferischen Lösungsmöglichkeiten führen.
Suggestive Geschichten wenden sich an den reichen Fundus unbewusster Lösungsinstanzen, anstelle von rationalem Denken.
 
Das Reden über Geschichten, die die reale Situation stellvertretend darstellen, bewahren dem therapeutischen Gespräch Leichtigkeit und Humor.
 
Geschichten und Bilder haben eine verändernde Kraft.